Allgemein

Unsere beiden Kameraden Dominic Amon und Wolfgang Burgis nahmen zusammen mit mehreren Teams der Feuerwehr Nürnberg am diesjährigen Stairrun in Berlin teil.
Ziel dieses Wettkampfes, bei dem Feuerwehrleute aus ganz Europa antreten, ist es, in voller Einsatzkleidung und mit angelegtem Pressluftatmer den Treppenraum des Park Inn- Hotels am Alexanderplatz hochzulaufen. Auf diese Weise soll ein Innenangriff unter hoher Belastung simuliert werden.
Nach einer Laufstrecke von etwa 250 m geht es im Hotel in einem Sicherheitstreppenraum hoch bis zur Aussichtsplattform. 110 Höhenmeter – 39 Stockwerke – 770 Steigungen.
Hierbei müssen die beiden Teammitglieder immer auf Armlänge beisammen bleiben. In einer Zeit von 9:16 min gelang den beiden Platz 81 von 384 Teams. Dabei benötigten beide je etwa 145 bar der mitgeführten Atemluft.
Die Kameraden bedanken sich bei unserem Atemschutzgerätewart Christian Stark für die Bereitstellung der Geräte während der Vorbereitung.
Außerdem bei den Verantwortlichen von Geobra Brandstätter für die uneingeschränkten Möglichkeiten zum Üben an den Außentreppen der Hochregallager.
Die Teilnahme und Verbesserung ihrer eigenen Zeit in 2020 ist fest vorgesehen.

Bereits am vergangenen Freitag fand bei der Jugendfeuerwehr die Abnahme des Wissenstests statt. Verschiedene Aufgaben in Theorie und Praxis gab es zu bewältigen. Nachdem die beiden Teile mit Erfolg bestanden waren, wurde im Anschluss der Jugendsprecher gewählt. Dieses Amt bekleidet nun Magdalena Muhrer. Abschließend klang der Abend bei gemütlichem Beisammensein und Gegrilltem aus. Wir sagen Herzlichen Glückwunsch!

Bei der Monatsübung im Mai beschäftigten wir uns mit unseren Möglichkeiten zum Rückhalten und Sichern von Personen. Mittels Drehleiter und Flaschenzug hoben wir uns mit unserer "Rettungswindel" gegenseitig auf und ab. An einer weiteren Station wurde die Ausrüstung zur Absturzsicherung besprochen, angelegt und an einem Silo der senkrechte Vorstieg geübt. Vielen Dank an die Firma Geobra Brandstätter für die Bereitstellung der Örtlichkeit.

Ein verstopfter Kanal in Götteldorf führte am Sonntag, den 05.05.2019 um 13:25 Uhr zur Alarmierung der Feuerwehren aus Dietenhofen und Götteldorf. Von uns wurde die Fahrbahn gereinigt und versucht den Kanal freizuspülen. Anschließend wurde die Einsatzstelle an die bereits eingetroffenen Gemeindearbeiter übergeben.

Bei der aktuellen Jugendübung begannen wir mit Aufgaben des Wissenstests. Hierbei wurden zwei C- Schläuche mit einem Stützkrümmer gekuppelt und Wasser hinein gegossen. Durch die Entwässerung des Schlauches wurde das Wasser an das Ende der Schläuche befördert und dort in die Kübelspritze gefüllt. Mit der Kübelspritze wurde der auf einem Verkehrsleitkegel platzierte Tennisball aus einem Abstand von drei Meter heruntergespritzt. Sobald die Übung wieder zurückgebaut war meldeten wir uns beim Jugendleiter einsatzbereit. Im Anschluss begaben wir uns in festgelegte Gebiete des Gemeindegebiets, und teilten uns in zwei Trupps. Die Aufgabe war es, pro Trupp zehn Unterflurhydranten zu finden und die Standorte dieser per Funk an den Jugendleiter weiterzugeben. Nach Ankunft am Treffpunkt fuhren wir zurück in das Gerätehaus. Nach circa zwei Stunden war die Jugendübung beendet.

Am Donnerstag, den 25.04.2019 legten zwei Gruppen bestehend aus den Feuerwehren Leonrod und Dietenhofen gemeinsam die Leistungsprüfung Wasser ab. Hierbei musste vor den Augen der Prüfer bestehend aus KBI Hans Pfeiffer, KBM Bernd Wimmer und KBM Alfred Wechsler ein kompletter Löschangriff vom Oberflurhydranten bis zu den 3 Strahlrohren innerhalb der Sollzeit von 190 Sekunden aufgebaut werden. Zudem mussten die Kameraden diverse Knoten und das Kuppeln einer Saugleitung ebenfalls in der vorgegebenen Zeit beherrschen.

Am Samstag, den 13.04.2019 um 19:57 Uhr wurden wir zusammen mit den umliegenden Feuerwehren mit dem Einsatzstichwort "Brand Landwirtschaftliches Anwesen" nach Herpersdorf alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand ein Holzschuppen im Vollbrand, und hatte bereits auf den angrenzenden Wald übergegriffen. Zudem bestand extreme Ausbreitungsgefahr auf das angrenzende Wohnhaus. Dies konnte aber durch das rasche Eingreifen verhindert werden.
Nach circa zweieinhalb Stunden war das Feuer großteils abgelöscht. Darauf hin wurde ein Bagger hinzugezogen, mit dem die Überreste des Schuppens verteilt wurden, um die Glutnester restlos abzulöschen. Gegen 01:00 Uhr konnten wir wieder einrücken. Um 03:00 Uhr waren die letzten Kräfte damit fertig, die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.

Vielen Dank an Thomania Presse für das Bereitstellen der Bilder.