Ausbildung

"Kellerbrand mit Person in Gefahr" lautete am Montagabend das Stichwort zur Monatsübung im Juni. Simuliert wurde ein Kellerbrand in einem Wohnhaus mit einer vermissten Person. Bei eintreffen der Kräfte drang bereits Qualm aus dem Untergeschoss. Ein leicht verletzter Anwohner schilderte, dass sich wohl zwei Personen im Gebäude befinden müssen. Eine Personensuche unter Atemschutz wurde eingeleitet. Parallel wurde eine Wasserförderstrecke aufgebaut. Schnellstmöglich wurde eine vermisste Person aufgefunden und ins Freie verbracht. Dort wurde dann mithilfe einer Reanimationspuppe die Herz-Lungen-Wiederbelebung geübt. Nach circa eineinhalb Stunden war die Übung beendet.

Jubiläum mal anders. Nicht nur feiern, sondern auch lernen. Im Rahmen ihres 150-jährigen Jubiläums besuchten wir zusammen mit der Betriebsfeuerwehr Geobra Brandstätter die Feuerwehr Scheinfeld bei einem Fachforum. Diverse Redner hielten Fachvorträge, bei denen neben neuen Erkenntnissen auch der ein oder andere Denkanstoß bewirkt werden konnte. Wir Danken der Jubelwehr für den informativen Tag und wünschen alles gute für die nächsten 150 Jahre.

Das Atemschutzübungsgebäude der US Streitkräfte in Katterbach

Für den 25.05.2019 bekam der Landkreis Ansbach das Heißausbildungsgebäude der US Streitkräfte für Übungszwecke zur Verfügung gestellt. Drei unserer Kameraden nahmen bei dieser Atemschutzübungsmöglichkeit teil. Simuliert wurden mit Gasflammen ein Gebäudebrand, bei dem die Kameraden neben der Brandbekämpfung auch eine Menschenrettung durchführen mussten.

Bei der Monatsübung im Mai beschäftigten wir uns mit unseren Möglichkeiten zum Rückhalten und Sichern von Personen. Mittels Drehleiter und Flaschenzug hoben wir uns mit unserer "Rettungswindel" gegenseitig auf und ab. An einer weiteren Station wurde die Ausrüstung zur Absturzsicherung besprochen, angelegt und an einem Silo der senkrechte Vorstieg geübt. Vielen Dank an die Firma Geobra Brandstätter für die Bereitstellung der Örtlichkeit.

Am Donnerstag, den 25.04.2019 legten zwei Gruppen bestehend aus den Feuerwehren Leonrod und Dietenhofen gemeinsam die Leistungsprüfung Wasser ab. Hierbei musste vor den Augen der Prüfer bestehend aus KBI Hans Pfeiffer, KBM Bernd Wimmer und KBM Alfred Wechsler ein kompletter Löschangriff vom Oberflurhydranten bis zu den 3 Strahlrohren innerhalb der Sollzeit von 190 Sekunden aufgebaut werden. Zudem mussten die Kameraden diverse Knoten und das Kuppeln einer Saugleitung ebenfalls in der vorgegebenen Zeit beherrschen.

Im April beschäftigten wir uns mit der Menschenrettung über unsere vorhandenen Leitern.
Bei einer Station wurde die Drehleiter mit ihrer Multifunktionsaufnahme genauer beübt. Erkrankungen sowie Verletzungen von Patienten lassen einen Transport über ein Treppenhaus nicht mehr zu, zum Beispiel wegen der Schräglage der Trage beim Heruntertragen in einem engen Treppenhaus. Hier kommt die universelle Krankentragenhalterung zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine Vorrichtung, die an dem Rettungskorb der Drehleiter befestigt und justiert werden kann, damit die Krankentrage des Rettungsdienstes aufgenommen werden kann. Somit kann eine Person möglichst schonend auf Erdgleiche verbracht werden.

Dietenhofen 30/1

Bei der anderen Station ging es um die Menschenrettung über Fenster aus dem zweiten Obergeschoss eines Wohnhauses mittels Steckleiter. Hierzu musste die zu rettende Person per Brustbund gesichert werden und über die Leiter mithilfe von zwei Feuerwehrleuten auf den Boden verbracht werden.

Schlechte Sicht, keine Luft zum Atmen und extreme Hitze.
Keine Bedingungen die man freiwillig erleben möchte. Doch um auch unter diesen Bedingungen im Einsatz erfolgreich zu sein, absolvieren wir den Atemschutzgeräteträgerlehrgang. Dieses Jahr nahmen zwei unserer Kameraden daran teil. Mit Theorieeinheiten, Gewöhnungs- und Einsatzübungen unter Nullsicht wurden die Teilnehmer in dem ca. 30 Stunden dauernden Lehrgang auf den Ernstfall vorbereitet. Vielen Dank an Kreisbrandmeister Bernd Wimmer und sein Ausbilderteam.

Nicht nur ums Löschen und Retten gehts bei der Feuerwehr, wir bilden uns auch im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit weiter.
Um Begriffe wie DSGVO und TMG richtig einordnen und anwenden zu können, fand am Samstag, den 23.03 ein Homepageseminar statt.
Referent Marc Stümmmler erklärte den sechs Teilnehmern aus vier Feuerwehren wie Sie die Stolperfallen im Umgang mit Öffentlichkeitsarbeit im Internet umgehen können. Die Themenpunkte, Was gehört ins Impressum, Urheberrecht, Datenschutz und das Schreiben von Nachrichten wurde anhand von praxisnahen Beispielen in der Gruppe erarbeitet.
Mit dem erworbenen Wissen versehen werden die Teilnehmer in die Lage versetzt, ihre Feuerwehr Rechtssicher im Internet zu repräsentieren.

Bei der Monatsübung im März ging es, passend zur momentanen Wettersituation, hauptsächlich um das Entfernen von Bäumen mit der Motorsäge. Nach einer kurzen theoretischen Besprechung fuhren wir mit unseren zwei Löschfahrzeugen anhand von bereitgestellten Koordinaten die Übungsstelle im Wald an. Dort angekommen nutzten wir die Dunkelheit gleich um uns kurz mit den verschiedenen Beleuchtungsmitteln unserer Löschfahrzeuge zu beschäftigen. Anschließen testeten unsere Motorsägenführer verschiedene Schnitttechniken, sowie das sägen eines Baumes unter Spannung.

Bei der vierteljährlichen Atemschutzübung stand dieses mal eine Belastungsübung auf dem Dienstplan. Die Atemschutzgeräteträger mussten verschiedene Aufgaben (unter anderem Brennball, Joggen, Treppensteigen mit Schaummittelkanistern) mit der rund 20 Kilogramm schweren Zusatzausrüstung bewältigen. Erschwert wurde das ganze durch das eingeschränkte Sichtfeld der Maske.