Ausbildung

Im April beschäftigten wir uns mit der Menschenrettung über unsere vorhandenen Leitern.
Bei einer Station wurde die Drehleiter mit ihrer Multifunktionsaufnahme genauer beübt. Erkrankungen sowie Verletzungen von Patienten lassen einen Transport über ein Treppenhaus nicht mehr zu, zum Beispiel wegen der Schräglage der Trage beim Heruntertragen in einem engen Treppenhaus. Hier kommt die universelle Krankentragenhalterung zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine Vorrichtung, die an dem Rettungskorb der Drehleiter befestigt und justiert werden kann, damit die Krankentrage des Rettungsdienstes aufgenommen werden kann. Somit kann eine Person möglichst schonend auf Erdgleiche verbracht werden.

Dietenhofen 30/1

Bei der anderen Station ging es um die Menschenrettung über Fenster aus dem zweiten Obergeschoss eines Wohnhauses mittels Steckleiter. Hierzu musste die zu rettende Person per Brustbund gesichert werden und über die Leiter mithilfe von zwei Feuerwehrleuten auf den Boden verbracht werden.

Schlechte Sicht, keine Luft zum Atmen und extreme Hitze.
Keine Bedingungen die man freiwillig erleben möchte. Doch um auch unter diesen Bedingungen im Einsatz erfolgreich zu sein, absolvieren wir den Atemschutzgeräteträgerlehrgang. Dieses Jahr nahmen zwei unserer Kameraden daran teil. Mit Theorieeinheiten, Gewöhnungs- und Einsatzübungen unter Nullsicht wurden die Teilnehmer in dem ca. 30 Stunden dauernden Lehrgang auf den Ernstfall vorbereitet. Vielen Dank an Kreisbrandmeister Bernd Wimmer und sein Ausbilderteam.

Nicht nur ums Löschen und Retten gehts bei der Feuerwehr, wir bilden uns auch im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit weiter.
Um Begriffe wie DSGVO und TMG richtig einordnen und anwenden zu können, fand am Samstag, den 23.03 ein Homepageseminar statt.
Referent Marc Stümmmler erklärte den sechs Teilnehmern aus vier Feuerwehren wie Sie die Stolperfallen im Umgang mit Öffentlichkeitsarbeit im Internet umgehen können. Die Themenpunkte, Was gehört ins Impressum, Urheberrecht, Datenschutz und das Schreiben von Nachrichten wurde anhand von praxisnahen Beispielen in der Gruppe erarbeitet.
Mit dem erworbenen Wissen versehen werden die Teilnehmer in die Lage versetzt, ihre Feuerwehr Rechtssicher im Internet zu repräsentieren.

Bei der Monatsübung im März ging es, passend zur momentanen Wettersituation, hauptsächlich um das Entfernen von Bäumen mit der Motorsäge. Nach einer kurzen theoretischen Besprechung fuhren wir mit unseren zwei Löschfahrzeugen anhand von bereitgestellten Koordinaten die Übungsstelle im Wald an. Dort angekommen nutzten wir die Dunkelheit gleich um uns kurz mit den verschiedenen Beleuchtungsmitteln unserer Löschfahrzeuge zu beschäftigen. Anschließen testeten unsere Motorsägenführer verschiedene Schnitttechniken, sowie das sägen eines Baumes unter Spannung.

Bei der vierteljährlichen Atemschutzübung stand dieses mal eine Belastungsübung auf dem Dienstplan. Die Atemschutzgeräteträger mussten verschiedene Aufgaben (unter anderem Brennball, Joggen, Treppensteigen mit Schaummittelkanistern) mit der rund 20 Kilogramm schweren Zusatzausrüstung bewältigen. Erschwert wurde das ganze durch das eingeschränkte Sichtfeld der Maske.

Bei der Monatsübung im Februar besichtigten wir die Feuerlösch- und Brandschutzeinrichtungen der Firma Playmobil. Hauptthema war das Vorgehen im Alarmfall mit den bereitgestellten Feuerwehreinsatzplänen und Laufkarten. Vorallem die Standorte der verschiedenen Sprinkler- und Sprinklerunterzentralen wurden hier genau besichtigt. Desweiteren beschäftigten wir uns mit den verschiedenen Arten von Rauchmeldern.

die Teilnehmer zusammen mit Ausbilder KBM Schmidt

Heute fand bei uns im Feuerwehrhaus die Abschlussprüfung des Basismoduls der MTA (Modulare Truppausbildung) statt. Kameraden der Wehren aus dem Gemeindegebiet, sowie erstmals landkreisübergreifend aus Burggrafenhof (Lkr Fürth) nahmen daran teil. In der Prüfung mussten die angehenden Feuerwehrmänner- und frauen zeigen, was sie in dem Lehrgang gelernt haben. Mit bestehen kann man nun offiziell im aktiven Feuerwehrdienst zu Einsätzen ausrücken. Nach 2 Jahren erfolgt dann die Prüfung zum Truppführer. Wenn auch diese abgeschlossen ist, ist der Grundstein für sämtliche Ausbildungen und Lehrgänge nach dem Bayerischen Feuerwehrgesetz gelegt. 

Bearbeitung der Einsätze am Planspiel

Heute fand ein Tagesseminar für unsere Führungsassistenten in Scheinfeld statt. Sechs Kameraden nahmen daran teil. Neben dem Erfahrungsaustausch mit Kameraden aus anderen Wehren war Schwerpunkt des Seminares das Grundwissen wieder aufzufrischen und auf dem aktuellsten Stand in Sachen Einsatzkoordination und Führungsunterstützung zu sein. Hierzu wurden, nach einem theoretischem Teil, mehrere Einsatzszenarien an einem Planspiel durchgearbeitet. An dieser Stelle bedanken wir uns beim Leiter der UG Lkr. NEA/Bad Windsheim und der Feuerwehr Scheinfeld für die Einladung.