Realistische Atemschutzausbildung

Für 103 Atemschutzgeräteträger aus 13 Feuerwehren und 3 Landkreisen ging es am 5. und 6.9. nach Rügland in einen sogenannten Brandübungscontainer.
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Darin ist es möglich, Feuerwehrleute annähernd auf ihre anspruchsvolle Aufgabe bei der Brandbekämpfung im Innenangriff vorzubereiten. Mittels Gasflammen und Nebelgeneratoren wir ein echtes Feuer was Hitze und Sichtbedingungen angeht so realistisch wie möglich dargestellt. Gleichzeitig können Ausbilder den gesamten Durchgang aus einem Kontrollraum beobachten und den Übenden anschließend wertvolle Tipps zur Verbesserung ihrer Fähigkeiten mitgeben.
Nach einer kurzen Einweisung ging es für die Teilnehmer auf das Dach des Containers. Dort musste zunächst eine Tür geöffnet werden, um über eine Treppe in einen fiktiven Keller zu gelangen. Am Fuß der Treppe brannte natürlich schon das erste Feuer, welches bekämpft werden musste. Als nächstes musste eine Werkstatt gelöscht werden, in der sich Gasflaschen befanden. Als weitere Einlagen gab es ein Küchenfeuer und den Brand einer Gasflamme, dem mit bestimmten Löschtechniken zu Leibe gerückt werden musste. Bei alle diesen Aufgaben waren die Feuerwehrleute großer Hitze und annähender Nullsicht ausgesetzt und mussten auch auf ihre eigene Sicherheit achten. Nach ca. 20 Minuten war ein Durchgang beendet und die Erschöpfung war den Teilnehmern anzumerken.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass eine solche Ausbildung zwar fordernd und sehr anstrengend ist, aber die gemachten Erfahrungen dies rechtfertigen.
Zusammen mit den Feuerwehren Flachslanden, Rügland und Unternbibert haben wir diese Ausbildungsveranstaltung vorgeplant und durchgeführt. Ein Besonderer Dank gilt aber der Gemeinde und Feuerwehr Rügland, für die Bereitstellung der Örtlichkeit und an Rainer Reif, dem Hauptinitiator dieser Veranstaltung.

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